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Lexikon

Inkjet Druckverfahren

…Auch wenn das Druckverfahren keine weitere Anwendung bei Werbeartikel oder Werbemittel findet, so sehen wir das Thema dennoch als sehr interessant und relevant an. Umgibt doch fast jedes Büro solch ein Drucker. Abgesehen davon werden bei der Werbeartikel Vorlagen Herstellung oft proofs mit solchen Druckern erzeugt.

Die Funktionsweise

Der Begriff Ink Jet beschreibt mehrere verwandte Technologien, bei denen sehr kleine Tintentropfen durch einen Druckkopf gedrückt werden, auf eine Oberfläche auftreffen und dort ein Druckbild erzeugen. Sie gehört zu dem sog. „Non-Impact“, dem „berührungslosen“ Druckverfahren. Dieses Druckverfahren erhält für jeden Druck aufs Neue elektrische Bildsignale und ist daher in der Lage variabel und personalisiert zu drucken.

Entwicklungsgeschichte

Mit Tinten wird seit ca. 250 Jahren geschrieben. Die Ink-Jet Technologie ist hingegen erst ca. 60 Jahre alt. 1948 Geburtsjahr des Tintenstrahldrucks.. Damals wurde von Siemens Elema in Schweden eine Vorrichtung zum Patent angemeldet Eine Pumpe presst kontinuierlich einen haarfeinen Tintenstrahl aus einer Düse. Wird ein Papierstreifen gleichmäßig an der Düse vorbeigezogen, entsteht auf dem Papier eine Kurve, die den Spannungsverlauf am Elektromagneten als Funktion der Zeit darstellt.

Die Systeme

Man unterscheidet zwischen 2 Hauptverfahren im Inkjet Druck dem kontinuierlichen Inkjet bei dem die Tröpfchen kontinuierlich erzeugt werden und ein elektrisches Signal diese vom Papier ablenkt oder nicht. Und dem Drop - on - demand Inkjet das ein Tröpfchen erst dann entsteht wenn ein elektrisches Signal dies auslöst.

CIJ System

Aus einer Düse (ca. 55 - 70 micron) tritt ein konstanter Tintenstrahl aus, der unter der Einwirkung von mechanischen Schwingungen in eine Folge von gleich großen Tropfen zerfällt. Diese Tropfen werden bei Bedarf einzeln elektrostatisch aufgeladen und in einem konstanten elektrischen Feld, je nach Ladung, abgelenkt. So kann mit einer Düse nicht nur ein Punkt, sondern eine Linie von Punkten berührungslos aufgetragen werden. Wird das zur Anwendung kommende Produkt senkrecht zur Tropfenablenkung bewegt, so kann man ein zweidimensionales Muster (Zeichen) erzeugen. Die für eine programmierte Beschriftung nicht benötigten Tropfen werden nicht aufgeladen und fliegen ohne Beeinflussung durch das elektrische Ablenkfeld in ein Fangrohr. Von dort gelangen die Tintentropfen zurück zum Tintensystem.

Ideal eignen sich diese Drucker nämlich dazu, fast beliebige Oberflächen und Gegenstände zu markieren und zu kodieren. Mit ihnen lässt sich so ungefähr alles verspritzen was flüssig ist, seien es Tinten, Lacke, Öle oder gar Klebstoffe und Harze.
Wegen der hohen Fluggeschwindigkeit der Tropfen darf die Oberfläche überdies stark uneben und dazu, je nach geforderter Druckqualität, ein paar Zentimeter entfernt sein. Eingesetzt wird es z.B. auf Haltbarkeitsdaten auf Kartons, Flaschen, Dosen, Eiern, Kabeln usw. Man erkennt den Druck meist schnell an dem etwas ungleichmäßig oder ausfransend gedruckten Punkten.

DOD System

Bei Drop-onDemand Verfahren unterscheidet man zwischen piezoelektronischen und Thermal Verfahren ( Bubble-Jet genannt). Nach diesen Verfahren werden auch die Drucker genannt z.B. Piezo Drucker oder Bubble Jet Drucker.

Bubble jet

Beim Bubble Jet prinzip funktioniert der Druck durch erhitzen der Drucktinte bis zum Verdampfen. Durch den Druck der Dampfblase innerhalb des Druckröhrchens wird ein Tropfen aus der Düse auf das Papier geschleudert.

Piezo

Beim Piezo Verfahren dehnt sich je nach elektronischer Ladung ein Piezo Kristall innerhalb eines Druckröhrchens aus oder zieht sich zusammen, so dass ein Tröpfchen entsteht und das auf Papier geschleudert wird.

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