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Lexikon

Feuerzeuge - Entstehung, Arten und Einsatzzweck

Als kompakte Geräte dienen handliche Feuerzeuge zur kurzen Erhitzung und seltener zur Beleuchtung kleiner Bereiche. Dazu erzeugen diverse Vorrichtungen Funken, die Brennstoffe entzünden.

Physikalische Grundlagen von Feuerzeugen

Als Flamme bezeichnen wir einen zusammenhängenden Bereich, wo sich eine sogenannte Redoxreaktion als chemischer Prozess abspielt. Dabei verbindet sich ein Oxidationsmittel mit einem Brennstoff, was dort enthaltene Energie freisetzt - sie erscheint als Wärme und Licht.
Diese Verbrennungsreaktion startet per Zündung durch dem Brennstoff zugeführte Energie. Danach erhält sich die Reaktion selbst mit einem Teil ihrer erzeugten Wärme. Verbrennungen enden also, sobald Brennstoffe oder Oxidatoren fehlen. Damit erlischt auch die erzeugte Flamme.

Grundlegende Technologien

Zur Erzeugung von Flammen dient Feuerzeugen etwa flüssiges Benzin als Brennstoff mit Sauerstoff als Oxidator aus der Umgebungsluft. Diese Feuerzeuge erzeugen einen Funken, der auf ihren getränkten Docht trifft und dort eine Verbrennung zündet. Die so entstandene Flamme zündet dann die Verbrennung externer Brennstoffe wie Holz und Tabak.
Schließen Nutzer die Flamme mit dem Feuerzeugdeckel luftdicht ein, verbraucht sie die geringe eingeschlossene Sauerstoffmenge schnell. Damit fehlt der Oxidator und das Benzin setzt keine Energie mehr frei: Die Verbrennung endet und die Flamme erlischt.
Verbrennen Feuerzeuge hingegen Gase wie Butan oder Propan, schließen Nutzer ein Brennerventil. Damit fehlt der Brennstoff und die Verbrennung endet ebenfalls.
Grundsätzlich unterscheiden wir damit zwischen Gas- und Benzinfeuerzeugen als häufigsten Typen. Eine seltene Art nutzt behandelte Lunten als feste Brennstoffe, die glimmen: Flammen entstehen also nicht. Bei Luntenfeuerzeugen endet die Verbrennung wie beim Benzintyp durch Sauerstoffmangel.

Feuerzeugsteinrp

Entwicklungsgeschichte

Allgemein meint Zeug zum Feuermachen einen oder mehrere Gegenstände, die gemeinsam Feuer entfachen. Damit gilt eine auf 30.000 Jahre vor Christus datierte Schwefelkiesknolle als Teil des ältesten entdeckten Feuerzeugs. Ein unentdeckter Gegenstand diente dem Funken erzeugenden Schlagen dieses Pyritklumpens und hinterließ dort eindeutige Spuren.
Moderne Feuerzeuge im Sinne einfachster Handhabung existieren erst relativ kurz: Carl Auer von Welsbach fand nach systematischen Experimenten 1903 eine effektive Legierung für Zündsteine. Nach diesem Österreicher nennen sich Auermetalle, die sich bis heute industriell durchsetzen.

Die Weiterentwicklung von Feuerzeugen

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten sich aus Auermetallen und neuen Technologien diverse Arten Feuerzeuge.
Im rein mechanischen Standard-Feuerzeug reißen Reibräder kleine Teile aus Auermetallen. Die dabei entstehende Reibungshitze entzündet jene Partikel, die dann glühend als Funken in den jeweiligen Brennstoff fliegen.Zu klassischen Beispielen jener mechanischen Feuerzeuge gehören meist benzingespeiste Zippos, deren vielfältiges äußeres Design dieser Marke Kultstatus verlieh. Jene nachfüllbaren Geräte existieren seit 1933 in fast unverändertem Aufbau. Ihr Name leitet sich vom englischen „zipper“ ab: Ein Reißverschluss bringt hohen Nutzen und lässt sich nach seinem Einfädeln einhändig bedienen. Diese Praktikabilität und der Klang des englischen Wortes gefielen George Blaisdel. So verbesserte er das österreichische „Hurricane“-Feuerzeug und dessen beidhändige Bedienung entsprechend: Mit einer Hand öffnen Nutzer bequem einen Deckel und betätigen das freigelegte Reibrad.

Beim piezoelektrischen Zünder hingegen spannen Nutzer eine Feder, meist über einen Drücker. Ab einer bestimmten Spannung der Feder löst sie sich und schlägt einen Bolzen gegen ein piezoelektrisches Material, etwa einen gewissen Quarztyp. Die dort bewirkte Verformung erzeugt elektrische Spannungen von einigen Kilovolt zwischen angeschlossenen Elektroden. Zwischen ihnen springt dann ein elektrischer Funke durch vorbeiströmendes Gas. Jener Hochspannung und hoher Stromstärke steht dabei eine kleine elektrische Ladung gegenüber, sodass Hautkontakt keine Gefahr bedeutete. Statt aus mechanischer Energie erzeugen solare Feuerzeuge aus einfallendem Licht elektrische Spannung, die sich bei Bedarf als elektrischer Funke entlädt.

Als praktische Gegenstände besitzen Feuerzeuge mittlerweile etliche Sonderformen. Längliche Stabfeuerzeuge etwa bringen einen sicheren Abstand zwischen Hand und Flamme. Relativ unhandliche Tischfeuerzeuge erfordern dafür dank ihres großen Tanks nur seltenes Nachfüllen.
Manche Modelle integrieren nützliche Zusatzfunktionen, während andere mit dekorativem oder unterhaltendem Charakter bestechen. Pistolenformen, glänzende Oberflächen oder eingearbeitete Flaschenöffner repräsentieren klassische Beispiele.

Werbe- und Geschenkfunktionen

Dank ihrer vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten lassen sich Feuerzeuge bedrucken und als nützliche Wärmequellen ideal als Werbeartikel und zu Geschenkzwecke nutzen. Als Streuartikel übermitteln Feuerzeuge dabei Botschaften an große Menschenmengen auf Messen und anderen Events. Im Alltag kommunizieren diese praktischen Helfer ihre Werbenachrichten dann langfristig und häufig. Verbinden sich jene Informationen mit besonders nützlichen Funktionen wie beim schützenden Stabfeuerzeug, verankert sich ein positives Image des Nachrichtensenders noch besser beim Nutzer.
Feuerzeuge mit besonderen Formen oder Zusatzfunktionen eignen sich auch als Beigaben zu Markenartikeln. Beispielsweise finden sich Feuerzeuge mit integrierten Flaschenöffnern als Aktionsgeschenke in Bierkästen.
Individualisierte Feuerzeuge, etwa Zippos mit Namensgravuren, ergeben persönliche Geschenke. Sie sprechen ihre Empfänger mit nützlichen Funktionen in gefälligen Formen emotional stark an.

Zielgruppen

Für Raucher eignet sich ein schlichtes Feuerzeug als obendrein preiswerter Werbeträger: Bereits seine Grundfunktion unterstützt das Basisbedürfnis dieser Zielgruppe. Sammler und Geschenkjäger hingegen erwarten kostspieligere Zusatzfunktionen oder attraktive Designs bei Feuerzeugen.

Mehr zum Thema Zielgruppen lesen Sie in unserem Artikel "Dauerhafter Unternehmenserfolg: Die Grundpfeiler"

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