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Lexikon

Farbseparation (Farbtrennung). Damit es mit dem Druck der Werbeartikel klappt

Farbseparation (Farbtrennung) ist das Errechnen einzelner separierter Druckfarben, gebräuchlich in der Druckvorstufe. Sie ist notwendig, weil Farbinformationen meist nicht in der Form vorliegen, wie sie im Druck gemischt werden: Das Originalbild wird in Komponenten zerlegt die den 3 Druckgrundfarben Cyan, Magenta, Gelb entsprechen. Zusammen mit Schwarz, das feinere Details und eine größere Dichte dunklen Flächen erzielt, entsteht der Visuelle Effekt eines Vierfarbdruckes (CMYK). Ergebnis des Separationsprozesses, des sogenannte Vierfarbverfahrens, sind vier Druckplatten für jede Farbe eine. Bitte Fragen Sie Ihren Werbeartikel Lieferanten, wie das Anlegen der Farben für den Druck Ihrer Werbeartikel sein soll.

Grundproblematik

Die Grundproblematik besteht in erster Linie darin, dass es gar nicht den CMYK-Farbraum gibt. Vielmehr ist der Farbumfang (Gamut), den man im Vierfarbdruck auf einer Druckmaschine drucken kann, von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Neben dem verwendeten Druckverfahren, spielen die Bauweise der Druckmaschine, die Druckfarben, und das Papier eine große Rolle für den erzielbaren Farbumfang. Konsequenterweise führen ein und die selbe Farbmischung auf unterschiedlichen Druckmaschinen zu verschiedenen Farbtönen. Um die Unterschiede bei gleichen Druckverfahren und ähnlichen Papieren so gering wie möglich zu halten, entwickeln Organisationen wie die Fogra (Forschungsgesellschaft Druck e.V.) Vorgaben für einen standardisierten Druck. Viele Werbemittel Händler bestehen auf HKS oder Pantone Farben um den Farbton genau zu definieren.

Druckfaktoren

Dies allein ist aber für ein perfektes Druckergebnis nicht ausreichend. Denn bei allen Qualitätsverbesserungen in den Druckereien ist vor allem die Farbseparation ein entscheidender Faktor für das gewünschte Ergebnis. Eine brauchbare Farbseparation muss nämlich die späteren Druckfaktoren (Druckfarbe, Druckzuwachs und maximaler Gesamtauftrag) berücksichtigen. Ziel ist es, die CMYK-Daten so anzupassen, dass im späteren Druck ein Ergebnis erzielt wird, dass möglichst Nahe an den RGB-Ausgangsdaten heranreicht. Schon allein die Verschiedenheit der verwendeten Papiersorten schließt deshalb eine einheitliches Farbseparationsverfahren aus.

Key

Eine besondere Bedeutung bei der Farbseparation kommt der schwarzen Druckfarbe zu. Schwarz gleicht die Schwächen der CMY Druckfarben aus. Idealerweise müsste der Zusammendruck von Cyan, Magenta und Gelb ein sattes Schwarz ergeben. In der Realität ergibt sich aber nur ein sehr dunkler Braunton. Es kann in neutral grauen Flächen Cyan, Magenta und Gelb zurückgenommen werden und durch Schwarzanteile ersetzt werden. Trotz gleicher Bildwirkung bleibt so die Graubalance des Bildes bei Farbschwankungen im Druck stabiler. Dieses Verfahren der Farbersetzung in den Grautönen und Tiefen eines Bildes bezeichnet man als Under Color Removal (UCR) oder Unterfarbenentfernung. Das GCR-Verfahren (Gray Component Replacement oder Unbuntaufbau) geht noch einen Schritt weiter. Bei dieser Separationsmethode werden nicht nur in den Grautönen, sondern auch in den Tertiärfarben Cyan, Magenta und Gelb teilweise durch Schwarz ersetzt. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Je größer der Schwarzanteil ist, um so weniger tendiert das Bild im Druck zu einem Farbstich. Anderseits vergrauen die Farben bei zu starkem Schwarzanteil und wirken ungesättigt.

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