Buxmann Werbeartikel bei Facebook

Der Jugendschutz und die Feuerzeuge – „Messer, Gabel, Schere, Licht, dürfen kleine Kinder nicht“?

Gepostet von Lars Beck

Feuerzeuge gibt es überall. In jedem Supermarkt, Kiosk oder Tabakladen, an jeder Tankstelle kann man sie für wenig Geld bekommen. Auch als Werbeartikel sind Feuerzeuge nach wie vor der Renner und so hat wahrscheinlich jeder von uns ein oder mehrere (Werbe-)Feuerzeuge irgendwo bei sich zu Hause herumliegen. Das ist auch kein Problem, solange sie nicht in die Hände von Kindern gelangen. Da sollte dann schon Vorsicht geboten sein.
Doch gilt das auch für den Verkauf von Feuerzeugen? Ab wann darf ein Kind oder Jugendlicher ein Feuerzeug erwerben?

Welche Regelungen trifft das Jugendschutzgesetz bei Feuerzeugen?

„Das Jugendschutzgesetz dient dem Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit.“ So erklärt es das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Abschnitt 2, § 10 des Gesetzestextes beinhaltet dann auch konkret das Rauchen in der Öffentlichkeit und den Umgang mit Tabakwaren. Die Vermutung liegt also nahe, dass in diesem Abschnitt auch der Verkauf von Feuerzeugen, Streichhölzern und anderen Zündquellen geregelt ist. Doch weit gefehlt. Lediglich ist an dieser Stelle festgelegt, dass Tabakwaren nicht an Kinder (< 14 J.) und Jugendliche (< 18 J.) abgegeben werden dürfen und es ihnen ebenfalls nicht gestattet ist, in der Öffentlichkeit zu rauchen. Ein Verkaufsverbot von Feuerzeugen gibt es im Jugendschutzgesetz jedoch nicht!

Erlaubt der Jugendschutz den Verkauf von Feuerzeugen an Kinder?

Kinder und Feuerzeuge: Was sagt der Jugendschutz?

» Erlauben Sie uns hier etwas Werbung 🙂 :
Werbeartikel Feuerzeug bedrucken (zu unserer großen Modellübersicht)

Also alles erlaubt?

Tatsächlich existiert keine bundesweite gesetzliche Regelung über den Verkauf von Feuerzeugen an Kinder und Jugendliche. Wen das etwas ratlos stimmt, der kann sich aber auf jeden Fall beim „Bundesverband des Tabakwaren-Einzelhandels e.V.“, kurz BTWE genannt, informieren. Diese berufspolitische und fachliche Interessenvertretung sieht ihre Aufgabe darin, der Wirtschaft und Politik sowie medialen Vertretern nationaler und internationaler Ansprechpartner zu sein, wenn es um ebensolche Belange geht.

So stellt sich der BTWE klar und vorbehaltlos vor einen umfassenden Jugendschutz und rät darüber hinaus dem Handel, auf jeglichen Verkauf von Raucherbedarfsartikeln an Kinder und Jugendliche zu verzichten. Weiterhin verweist der Verband auf in der Vergangenheit vollstreckte Gerichtsurteile, die zu zivilrechtlichen Folgen für Aufsichtspflichtige und Verkäufer führten. Der Grund? Kinder hatten mit einem selbstgekauften Feuerzeug einen Brand verursacht.

Ausnahmen bestätigen die Regeln

Von einer übergreifenden gesetzlichen Regelung also keine Spur. Ein Bundesland tanzt hier jedoch aus der Reihe, hat per Gesetz den Verkauf von Feuerzeugen limitiert und eine Altersbegrenzung eingeführt: Im Freistaat Bayern gibt es die sog. „Verordnung über die Verhütung von Bränden“. Und hier findet man tatsächlich einen Paragraphen, welcher sich mit Zündhölzern, offenem Licht,  Beleuchtungs- und Kleingeräten befasst und ein „Abgeben“ von Zündhölzern und Feuerzeugen an Kinder unter 12 Jahren verbietet.

In allen übrigen Bundesländern heißt es dann wohl am besten: Immer vorsichtig sein, den gesunden Menschenverstand einschalten und zumindest bei Kindern einen Feuerzeugverkauf generell verweigern.

Empfehlungen aus Ihrem Buxmann Werbeartikel Shop:

Avatar

Lars Beck

Werbeartikel Lieferant bei Buxmann Werbeartikel Ich habe eine unbändige Leidenschaft für Werbeartikel. Manchmal sind es kleine Freudenbringer, manchmal erleichtern Sie die Kontaktaufnahme, halten Kunden bei Laune oder sind einfach nur kleine Helferlein 🙂 Mehr auf www.buxmann.de

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Hoch Scrollen

Hoch