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Die 10 größten Fehler beim Start in die Selbständigkeit

Gepostet von Jürgen Buxmann

Sein eigener Chef sein und ein eigenes Unternehmen besitzen – diesen Traum verwirklichen jedes Jahr zahlreiche engagierte Existenzgründer. Viele von ihnen scheitern jedoch innerhalb der ersten drei Jahre und die Fehler sind häufig dieselben. Aus diesem Grund werden die zehn größten Fehler hier kurz zusammengefasst:

10 Fehler beim Start in die Selbständigkeit

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Unzureichende Beratung

Sofern der Gründer sein Geschäftsfeld nicht bereits sehr gut durch seinen bisherigen Beruf kennt, ist er auf eine fundierte Beratung angewiesen. Anbieter für diese Beratungen gibt es viele, zum Beispiel Wirtschaftsakademien oder Unternehmensberater. Keinesfalls sollte auf den gut gemeinten Rat von Freunden und Bekannten gehört werden, die eine Geschäftsidee pauschal positiv betrachten – sie sind keine Ökonomieexperten.
Übrigens: Selbständigkeit nur aus Frustration darüber planen, weil aus den Bewerbungen bei den Arbeitgebern nichts wird, das geht gar nicht. Der Schritt in die Selbständigkeit braucht innere Überzeugung. Die Frage: „Bin ich charakterlich geeignet, ein erfolgreicher Unternehmer zu sein?” sollte immer mit einem ganz klaren „Ja!“ beantwortet werden können!

Keine Marktanalyse

Eine (sehr) gute Geschäftsidee ist extrem wichtig, aber allein nicht ausreichend. Auch eine umfassende Marktanalyse ist essenziell und darf nicht fehlen. Nur ganz wenige Gründer stoßen in eine echte Marktlücke, sondern müssen sich gegenüber einer bereits etablierten Konkurrenz behaupten. Über viele Fragen sollten Sie sich im Vorfeld klar sein:
Gibt es genug potentielle Kunden?
Bin ich regionaler Anbieter und deckt die Region mein geplantes Volumen ab?
Ist die Zeit reif für mein Produkt? Manche Ideen sind zu sehr in die Zukunft gedacht, so dass sie schlichtweg noch keine Chance haben.
Wie steht es um die Mitbewerberdichte?
Steht mein Vertrieb, bzw. welche Vertriebsart ist zu nutzen? Online /Offline /Mixed? Dieser Punkt wird oft übersehen. Die beste Idee und das beste Produkt werden nicht erfolgreich sein, wenn es keiner kennt. Die Kosten hierzu sind teilweise immens und die meisten Projekte scheitern an diesem Punkt!

Knappe Finanzierung, kurzer Atem

Ein sorgfältig strukturiertes Finanzierungskonzept ist bei der Selbstständigkeit von größter Bedeutung, sei es aus Eigenmitteln oder durch einen Kredit. Hierbei ist der lange Atem enorm wichtig, denn bis man von der Selbstständigkeit wirklich leben kann, vergehen durchaus mehrere Jahre. Reichen die finanziellen Mittel nicht aus oder ist der Kredit zu belastend gestaltet, scheitert der Gründer.
Alles spricht heute vom Businessplan und den werden Sie auch dringend brauchen, wenn Sie im Zuge der Unternehmensgründung Darlehen aufnehmen müssen. Manche lassen sich sogar dazu hinreißen, den Businessplan, der übrigens nur aus geduldigem Papier und Tinte besteht, so überzeugend zu gestalten (oder auch von Profis gestalten zu lassen), dass Banken quasi ohne nennenswertes Eigenkapital des Firmengründers bereit sind, grünes Licht zu geben. Das kann in Einzelfällen gut gehen, in den allermeisten Fällen dieser Art ist die Insolvenz aber vorprogrammiert. Daher muss ein Businessplan wohl durchdacht und mit ausreichend Zeit erstellt werden. Auch eventuelle Kosten und ein kleiner Puffer sollten in der Kalkulation enthalten sein. Beratung und gute Marktanalyse setzen hier das Fundament (Punkte 1 + 2).

Kein Selbstmanagement

Sein eigener Chef zu sein hat gewiss viele Vorteile – jedoch ist man auch sein eigener Manager und nur mit sehr viel Fleiß und Selbstdisziplin funktioniert dies. Wer nicht jeden Tag aufs Neue „selbst und ständig” an die Arbeit geht und sowohl seine Leistungen als auch sein Zeitkontingent effektiv managt, hat auf Dauer keine Chance. Keinesfalls dürfen die Zügel schleifen – gerade in den ersten Jahren sind 12-Stunden-Tage sowie fehlende Wochenenden und Urlaube die Norm. Auch die vielfältigen Aufgaben müssen täglich in eine effiziente Struktur geformt werden. Kundenakquise, Schriftverkehr, Telefonate und Mails, das Einholen und die Erstellung von Angeboten, der eigene Verwaltungsaufwand – die Aufgaben sind äußerst vielfältig und auch ungeliebte Arbeiten dürfen nicht aufgeschoben werden.

Unzuverlässig gegenüber den Kunden

Zuverlässigkeit gegenüber Kunden ist eine Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Unternehmen, unabhängig von dessen Größe. Ein enttäuschter, unzufriedener Kunde trägt diese Erfahrung nur zu gern weiter – und negative Mundpropaganda ist Gift für jeden Betrieb. Jede noch so kleine Verspätung oder Verzögerung muss dem Kunden sofort angezeigt und gut begründet werden. Auch wenn heutzutage viel auf der Basis von „Just in time” funktioniert, sollte ein Existenzgründer sein Angebot so gestalten, dass er berechtigte Kundenwünsche jederzeit realisieren kann. Dabei darf die Qualität niemals leiden! Denn ein Unternehmen steht und fällt mit der Qualität, ggf. auch Quantität seiner Mitarbeiter. Wer an dieser Stelle geizt, hat schon verloren. Hoch motivierte Mitarbeiter bringen eine Firma schnell voran. Wie man das erreicht, darüber gibt es heute Studien. Kernpunkte sind dabei z. B. eine flache Hierarchie (jeder soll sich in seiner Wichtigkeit in etwa gleichwertig fühlen, ein unersetzbares Rad im Gesamtgetriebe sein). Auch eine gute Personalführungskompetenz ist ein wichtiger Schlüssel für den Erfolg einer Firma.

Unzureichende Kommunikation mit den Kunden

Nicht jeder Unternehmer ist ein Experte in der erfolgreichen Kundenkommunikation – leider. Denn von einem positiven, kundenorientierten Verhalten hängt sehr viel ab. Das beginnt mit dem ersten Kontakt. Der erste Eindruck zählt und hier muss der Existenzgründer sich sofort ganz auf den Kunden einstellen und ihm das Gefühl vermitteln, dass er im Mittelpunkt steht. Und dies gilt auch im weiteren Verlauf der Geschäftsbeziehung. Empfindet sich der Kunde als Ballast, mit dem nur kommuniziert wird, weil es sein muss, wird er kein Kunde bleiben. Auch interessieren sich die Kunden generell nicht für langatmige Rechtfertigungen, wenn etwas nicht geklappt hat. Viele Existenzgründer schildern ihren Kunden aus Nervosität oder falsch verstandener Vertraulichkeit, warum diese Angelegenheit nicht termingerecht funktionierte. Der durchschnittliche Kunde hat hieran kein Interesse, nimmt fehlende Professionalität wahr und springt ab.

Wer nicht wirbt, der stirbt

Dieser Ausspruch ist so alt wie wahr. Nur mit einer umfassend angelegten Werbestrategie kann ein Existenzgründer sich bekannt machen. Dabei genügt es nicht, hier und dort Flyer zu verteilen und Anzeigen zu schalten. Werbung für Gründer ist ein Gesamtkonzept aus mehreren Bereichen: Neben der klassischen Printwerbung gehören dazu ständige Präsenz auf branchentypischen Veranstaltungen, persönliche Kundenakquise und das beständige Nachhaken bei potentiellen Kunden. Dabei ist es äußerst wichtig die Werbemaßnahmen genau auf die Zielgruppe abzustimmen. Ein Dienstleister für Büroeinrichtungen muss anders kommunizieren als ein Anbieter für Spielwaren. Streuartikel wie Kugelschreiber, Schlüsselanhänger oder Ähnliches sind ebenfalls ein wirksames und preiswertes Mittel, um sich sichtbar zu machen – und sind sehr günstig zu erwerben.
Tiefreichende Kundenbindung erreicht man, wenn man seinen Kunden das Gefühl gibt, dass ihre ganz speziellen Wünsche sehr ernst genommen und individuelle Lösungen dafür erarbeitet werden; der Kunde muss viel mehr sein als nur eine Kundennummer.

Keine Corporate Identity

Corporate Idenity – also die Außendarstellung der eigenen Unternehmung spielt im Zusammenhang mit der erfolgreichen Selbstdarstellung und Werbung ebenfalls eine Rolle. Es empfiehlt sich, für Gestaltung und Design jeglicher nach außen wirkenden Mittel einen Experten für Werbung einzuschalten. Dieser Experte kreiert Visitenkarten, Briefpapier, Flyer, die Webseite und alles Weitere aus einem Guss. Dies strahlt Qualität und Professionalität aus und vermittelt den Kunden: Hier wird Wert gelegt auf die Details, also muss das Angebot gut sein. Eine in sich geschlossene und an der Zielgruppe ausgerichtete Corporate Identity sorgt mit relativ wenig Aufwand für eine große Wirkung. Spätestens hier lohnt es sich eine Werbeagentur einzuschalten.

Buchführung vernachlässigen

Kaum jemand, der ein Unternehmen gründet, ist ein Steuerberater. Als Selbstständiger kommen nun diverse neue und komplexe Aufgaben auf den Gründer zu. Niemand erwartet, dass er alles selbst erledigt – ein Steuerberater ist hier unverzichtbar. Die täglichen kleinen Details jedoch müssen unbedingt ausgeführt werden: Belege sorgfältig verwahren, alle Kontobewegungen im Blick haben, in einigen Fällen eine betriebswirtschaftliche Auswertung für Ämter erstellen, die Zuschüssen geben, Ein- und Verkauf regeln – nichts darf vernachlässigt werden, denn das rächt sich sofort und hat schon einige Gründer die Existenz gekostet, weil die Fehler bei der nächsten Steuererklärung zum Vorschein kamen.

Belange des Kunden aus den Augen verlieren

Kundenwünsche können sich schnell ändern – und die Zielgruppenanalyse vom letzten Jahr kann dieses Jahr völlig ungültig sein. Der Markt und die Kundenwünsche müssen immer wieder genau beobachtet und das eigene Angebot angepasst werden, sonst läuft die Geschäftsidee ins Leere. Der Kunde ist König – wer dies beherzigt, ist auf dem Weg zur erfolgreichen Selbstständigkeit einen großen Schritt weiter.

Alles auf einen Blick: Die Infografik der 10 Fails…

Um das alles schnell (und schön 🙂 ) darzustellen, reichen wir eine übersichtliche Infografik nach (siehe Seitenende)!
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10 Fehler beim Start in die Selbständigkeit vermeiden!

10 Fehler beim Start in die Selbständigkeit vermeiden!

 

Weiterführende Informationen

 

 

Jürgen Buxmann

Jürgen Buxmann

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