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5 Marketing-„Must-haves“ für Start-ups

Gepostet von Lars Beck

Marketing – ein weites Feld der Möglichkeiten!?

Befindet man sich auf dem Weg in die Selbständigkeit oder hat man gerade sein Unternehmen gegründet, stellt sich zwangsläufig die Frage: Wie bringe ich meine Produkte am besten an den Mann oder die Frau? Wie „vermarkte“ ich meine Idee, mein Angebot, mein Unternehmen? Denn heute gilt mehr denn je, das merken wir sicher alle früher oder später, dass ein gutes Produkt allein nicht ausreicht. Man muss es auch „verkaufen“ können.

Das CORPORATE DESIGN – auch im Web:

Marketing: Corporate Design auch im WEB!

Marketing: Corporate Design auch im WEB!

Schon dieses erste „Must-have“ beinhaltet eigentlich zwei Komponenten, nämlich das einheitlich gehaltene Erscheinungsbild und die Arbeit im und mit dem Internet. Aus meiner Sicht ist beides unerlässlich und bedarf einer guten Konzeption und Vorüberlegung. Beim Corporate Design sind nicht nur Logo, Schriftzug, Bilder oder Symbole von Bedeutung. Auch die Farbgebung sollte nicht unterschätzt werden. Sie muss zum Namen, zum Produkt sowie zum Markt und zur Zielgruppe passen. Farben sprechen eine klare Sprache, so hat Rot bspw. eine eindeutige Signalwirkung, Blau wirkt wiederum seriös und beruhigend. Auch ein schlichter, weißer Schriftzug kann eine enorme Wirkung haben, wenn er geschickt eingebettet ist, sich auf farblichem Hintergrund befindet und hervorgehoben wird. Gerade im Web ist es wichtig, durch ein stimmiges Logo und ein typisches Erkennungsmerkmal hervorzustechen. Die meisten von uns googeln wahrscheinlich tagtäglich, wir suchen und finden alles über das Internet, der Online-Markt ist riesig und somit auch total überlaufen. Wird man hier nicht (wieder-)erkannt, hat man verloren.

Und doch: Das Corporate Design eines Unternehmens ist immer der eigenen Kreativität, dem eigenen Geschmack unterworfen und das ist auch gut so. Individualität zeichnet sich ja nur so aus. So würde ich immer dazu raten, gestalterische Kriterien zu beachten, aber kein Patentrezept abzuarbeiten.

Social Media: Facebook, Xing, Twitter, Blogs & Co.

Sind soziale Medien sinnvoll oder sowieso bald wieder Schnee von gestern? Meiner Erfahrung nach ist es durchaus hilfreich, auf Facebook & Co. zurückzugreifen, doch sollte man den Sinn und Zweck auch nicht überschätzen. Eine Masse an „Gefällt mir`s“ und unzählige „Followers“ machen noch keine höheren Absatzzahlen aus. Auch hilft es wenig weiter, einfach auf Quantität zu setzen. Man muss nicht überall dabei sein. Wichtiger ist vielmehr zu prüfen, wo genau die Zielgruppe steckt und dann auf gezielte Social Media zu setzen. Habe ich bspw. nicht permanent etwas zu sagen, ist Twitter nicht unbedingt interessant. Ist meine Zielgruppe eher begrenzt, hilft Facebook nicht weiter. Doch kennt man sich in einem Thema hervorragend aus, ist Experte darin, kann ein Blog für Aufmerksamkeit sorgen, Interesse bei der Kaufkundschaft wecken und im besten Falle sogar Kunden auf lange Sicht binden.

Onlinemarketing:

SEO-Maßnahmen sind ja absolut im Trend. Die meisten Firmen setzen auf Suchmaschinenoptimierung als Marketingmaßnahme. Klar ist das wichtig. Doch gerade für den Start kann SEA besser sein und bspw. die Schaltung von AdWords zur gezielten Werbung führen. Ideal ist im Verlauf sicher immer eine Kombination: Zunächst auf AdWords setzen, aber parallel schon SEO betreiben, also sowohl operatives als auch strategisches Onlinemarketing nutzen!

In diesem Fall würde ich immer zu einer Agentur raten und von Selbstversuchen absehen. Sicher sind einige von uns total fit, was den Online-Markt und seine sich laufend ändernden Regeln angeht. Aber diese Arbeit ist unglaublich komplex und vielschichtig. Und wir Selbständigen haben mehr als genug damit zu tun, uns auf unser Geschäft und unsere Kernkompetenzen zu konzentrieren.

Klassisches Marketing oder Onlinemarketing – worauf sollte man setzen?

Ganz klar: die Kombination macht`s. Warum also nicht beides nutzen? Als Beispiel: Um potentielle Kunden zu gewinnen oder auch treue Kunden zu halten, kann ein Direktmailing hervorragend kombiniert werden mit einem kleinen, exklusiven Werbegeschenk. Dabei ist es besonders zielführend, wenn das Geschenk einen Mehrwert hat. Ein Kalender zum Jahresende mit einer weihnachtlichen E-Mail erfreut den Kunden und das Geschenk wird voraussichtlich das ganze darauffolgende Jahr genutzt. Auch hierbei halte ich es für besonders wichtig, dass ein einheitliches, stimmiges Bild vermittelt wird. Im besten Falle wird eine Brücke geschlagen vom Corporate Design über eine passende und klare Botschaft (thematisch oder saisonal) bis hin zum dazugehörigen Kundengeschenk. Wenn es der Platz erlaubt, ist der QR-Code ebenfalls ein gutes Instrument, das dem Adressaten einen schnellen, einfachen Zugriff ermöglicht.

Ich rate nur immer dazu, bei Werbegeschenken darauf zu achten, den Wert von 35 Euro nicht zu überschreiten. Höherpreisige Präsente müssen nämlich entsprechend versteuert werden  – mitunter vom Beschenkten. Das macht natürlich jeden positiven Effekt zunichte.

Stiefmütterlich behandelt, aber dabei trotzdem wichtig: die eigene MARKE!

Die eigene Marke – das hört sich groß an, für einige, noch junge Unternehmerinnen und Unternehmer vielleicht zu groß. Doch nicht nur Riesen wie Coca Cola, Nike oder Esprit können sich als Marke verkaufen, jedes kleine Unternehmen hat das Potential, in seinem Bereich professionell zu arbeiten und eine eigene Marke zu kreieren und zu etablieren. So gibt es nicht umsonst Konzepte wie „Google Authorship“ oder „Gravater“, den Globally Recognized Avatar. Diese Projekte sollen dabei helfen, den Fokus stärker und schneller auf den Autor eines Inhalts oder Beitrags zu lenken und diesen somit auch zu fördern. Ein kleines „Aber“ allerdings von meiner Seite. Das kostet Zeit, verlangt die richtige Selektion der geeigneten Internetplattform und ein regelmäßiges Posten relevanter, aktueller Informationen mit hohem Mehrwert.

Ist Marketing also ein Buch mit sieben Siegeln?

Marketingmaßnahmen gibt es sicherlich viele und nicht alle sind sinnvoll und zielführend. Auch bei den von mir vorgestellten „Must-haves“ ist immer auch einiges zu bedenken. Doch alles in allem ist ein gutes Marketing möglich, mit ein bisschen Fingerspitzengefühl, guten Tipps, einer umfassenden Recherche und an der einen oder anderen Stelle mit der Unterstützung von Experten und Agenturen.

Einen weiterführenden Beitrag zum Thema Marketing gibt es auch in unserem Werbeartikel-Lexikon!

Lars Beck

Werbeartikel Lieferant bei Buxmann Werbeartikel Ich habe eine unbändige Leidenschaft für Werbeartikel. Manchmal sind es kleine Freudenbringer, manchmal erleichtern Sie die Kontaktaufnahme, halten Kunden bei Laune oder sind einfach nur kleine Helferlein 🙂 Mehr auf www.buxmann.de

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