… oder doch nicht? Vielen Menschen kommt der Winter jetzt schon zu lange vor und viele – ob Jung oder Alt – haben keine Lust mehr auf Schnee. Besonders für Autofahrer ist der häufige Schneefall eine Herausforderung; das Schneechaos auf den Straßen bereitet Autofahrern Stress und ist Ursache für vermehrte Unfälle. Die Fahrt zur Arbeit kann sich dadurch zeitlich verdoppeln. Schneetreiben und Nebel behindern die Sicht, Glätte führt zu Verkehrsunfällen und die Kälte ist schon mal für einen Totalkolaps der Autobatterie verantwortlich.
Die Pflicht des Schneeschippens vor der eigenen Haustür erschwert vielen Hausbesitzern und Bewohnern den Alltag. An manchen Tagen muss mehrmals gefegt, Schnee geschippt und gestreut werden. Streusalz belastet die Umwelt und den Zustand von Hundepfoten, Schuhen und Autos. Die Rutsch- und somit Verletzungsgefahr steigt enorm an. Nicht zu vergessen das lange Autokratzen am Morgen.
Dabei kann der kalten Jahreszeit im weißen Winterkleid auch vieles Positives abgewonnen werden. Einmalig ruhig ist ein Waldspaziergang im Winter. Die Schneedecke macht den Wald hell und das Gelände übersichtlich, es liegt eine märchenhafte Stille über den Wegen. Auf den Pisten können sich Ski- und Snowboardfahrer über echten Schnee, der nicht aus der Eismaschine hergestellt wird, freuen. Kinder können ausgiebig roddeln und Bob fahren. In der Natur reguliert der Dauerfrost die Zeckenplage auf ganz natürliche Art, denn viele Plagegeister des Sommers überleben den Winter nicht in zu großer Zahl.
Nicht ganz unschuldig an der Wetterlage wird der Klimawandel sein. Hierüber streiten sich die Geister, ob – seit der Klimaaufzeichnung – diese extremen Wetterlagen schon immer mal vorkamen oder ob daran wirklich die Klimaerwärmung schuld sei. Bleibt also jedem überlassen, welche Meinung er sich darüber bildet, wie er sich anpassen möchte und welche Maßnahmen er selbst zur Erhaltung der Natur und der Umwelt ergreifen kann und möchte.




