So, nun hoffen wir alle auf mildere und schöne Tage, auch wenn die Eisheiligen noch ausstehen und laut Bauernkalender das Wetter erst nach der Kalten Sophie (15. Mai) wirklich stabil und ohne Frost sein soll. Aber wir sehnen uns jetzt nach Sonnestrahlen, um unsere Sonnebrillen wieder tragen zu können, die Kinder wollen wieder auf trockenen Bolzplätzen den Ball kicken und Spaziergänger möchten auf Parkbänken oder Picknickdecken die Sonne genießen. Warum brauchen wir die Sonnenstrahlen? Schon nach einigen Minuten werden im Körper Endorphine (Glückshormone) ausgeschüttet, die Durchblutung wird angeregt und das Vitamin D wird produziert. Nachts oder bei wenigen Sonnenstrahlen wird Melatonin (ein Hormon, das nachts für einen guten Schlaf sorgt, tagsüber aber müde und schlapp macht) produziert. Daher ist es nicht verwunderlich, dass nach den Wintermonaten - sobald die wärmende Sonne sich zeigt - viele Menschen das Gesicht direkt zur Sonne drehen und mit geschlossenen Augen die natürliche Energiequelle genießen. Ein gesunder, natürlicher Reflex eben.
In den Geschäften und Gärtnereien tauchen die ersten Frühlingsblumen wie Primeln, Tulpen und Narzissen auf und die Bekleidungsbranche präsentiert die neue Kollektion an Sandalen, Shorts und Shirts.
Noch dürfen wir uns nicht verleiten lassen, die Winterjacke an der Gardarobe hängen zu lassen, denn laut 100jährigem Kalender ist das Wetter im März 2012 noch ein Auf-und-Ab oder Hin-und-Her. Gegen Ende des Monats könnte es dann aber klappen: Sonne, Wärme und Elan.
Archiv für Februar 2012
Frühlingsgefühle
Montag, 27. Februar 2012Schnee – snow – sníh – neige – nieve – neve – 雪 – снег – Sneachta – χιόνι – lumi
Donnerstag, 16. Februar 2012Oh weh, schon wieder eine Entdeckung, die uns vom Holzweg auf die richtige Fährte bringen soll… War da nicht mal die Aussage, dass Inuits (Eskimos) ganz viele Bezeichnungen für Schnee kennen und die deutsche Sprachen ganz wenige?
Ja – ein Irrglaube, denn auch im Deutschen gibt es viele Bezeichnungen für diese Form des Wassers. Ohne jetzt tief in die Materie der Sprachwissenschaft eintauchen zu wollen, möchten wir hier mit ein paar Unwahrheiten aufräumen:
- Im Deutschen, Schweizerischen, Bayrischen und Österreichischen gibt es sehr wohl viele Bezeichnungen für Schnee, wie z.B. Pulverschnee, Neuschnee, Altschnee, Harsch, Sulz, Flugschnee, u.a. (siehe Wikipedia)
- Bezeichnungen der Inuits sind eine Art Wort- oder Satz-Zusammensetzung, die wie ein Wort aussehen
- Man kann auch nicht von der Inuit-Sprache sprechen, denn eigentlich sind die offiziellen Sprachen der indigenen Volksgruppen Inuktitut (Nordostkanada und Grönland) und Inuinnaqtun (arktisches Zentralkanada). (Wikipedia)
- Eskimo und Inuit sind übrigens auch zwei Paar Stiefel, die politisch korrekt angewendet werden sollten: Bei dem Begriff „Eskimo“ meint man auch die Yupik und Aleuten ; weitere arktische Volksgruppen
Bei uns ist es noch nicht so arktisch kalt, daher reicht auch ein Fleece-Set aus.
Valentinstag – Herzen verschenken
Dienstag, 7. Februar 2012Wußten Sie eigentlich, dass der Valentinstag auch in Japan gefeiert wird? Wir finden diese Tatsache sehr interessant, denn eigentlich vermutet man, dass dieser Brauchbei uns in Europa hauptsächlich durch die Blumen- und Süßwarenindustrie gepuscht wird. Vertieft man sich aber in den Wikipedia-Artikel über den Valentinstag, so erkennt man, dass es sich hierbei eigentlich um einen sehr alten - und ursprünglich auch religiösen - Brauch handelt. Von England nach Amerika und von dort zu uns - so war wohl der Überlieferungs-Weg. Interssant ist aber eben auch, dass Länder wie Japan, China, Korea oder das Nachbarland Italien diesen Tag als einen besonderen Tag begehen.
Bei uns nutzen Verliebte und Sich-Liebende den Tag, um sich eine Blume, Pralinen oder kleine Geschenke zu machen. Und gegen diesen Brauch ist nichts einzuwenden, denn man kann diesen Tag durchaus dazu nutzen, sich zu besinnen und in sich zu gehen, denjenigen anzuerkennen, den man liebt. Und gegen einen kleinen herzigen Schokoladen-Gruß hat niemand etwas einzuwenden.
Eisige Zeiten
Donnerstag, 2. Februar 2012Anders kann man es nicht sagen: der Winter war bis vor Kurzem kein echter Winter. Viel Regen und ein Hin-und Her zwischen mild und kalt. Und manch einer hat sich gefragt, ob wir noch einen richtigen Winter bekommen . Gibt es noch Schnee und Eis? Und jetzt ist er – endlich – da: der Winter mit eisiger und klirrender Kälte. Da heißt es nur: warme Kleidung, Mützen und Handschuhe und das Wetter- so wie es ist –genießen. Wer es eisig mag, freut sich dementsprechend über Minusgrade. Als gute Winterbegleiter aus der Ideenecke der Werbemittel bieten sich jedenfalls stylische Thermometer, Isolierkannen mit Kaffeetassen , warme Mütze und Co oder der Eiskratzer an. Und nach dem Winter kommt ja auch irgendwann wieder der Sommer.